ITECO Ingenieur- unternehmung AG
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Erneuerung der hydroelektrischen Produktionsanlagen im Kleinwasserkraftwerk Trin-Mulin
Ende 2003 fällte das Elektrizitätswerk Mulin (EWM) der Bündner Gemeinde Trin nach einem Generatorschaden den definitiven Entscheid für einen Gesamtersatz der veralteten und unterhaltsaufwändigen Maschinen und Steuerung.
Optimales Maschinenkonzept
Die in einem sorgfältigen Variantenvergleich und Ausschreibeverfahren ausgewählte Lösung mit zwei baugleichen Peltongruppen erfüllt die gestellten Anforderungen bestens:
Steuerung und Einbindung ins übergeordnete Leitsystem
Die Maschinensteuerung ist mit zahlreichen Überwachungs- und Schutzgeräten für einen sicheren, vollautomatischen Betrieb ausgerüstet. Sie sorgt für eine wirkungsgradoptimierte, gleichmässige Auslastung bei der Maschinen und eine optimale Nutzung der unterirdischen Speicherkaverne mit 2'500 m^3 Nutzvolumen. Überwachung und manuelle Eingriffe sind direkt an der Schaltschrankfront oder über den PC möglich. Dank Verbindung zum Leitsystem der benachbarten Flims Electric AG konnte ein gemeinsamer Pikettdienst eingerichtet werden.
Durchdachte bauliche Gestaltung
Vier Monate nach Baubeginn wurde bereits Strom ins Netz gespiesen. Der Maschinensaal und die Unterwasserkanäle wurden vollständig umgestaltet, trotzdem blieb die Gebäudehülle praktisch unversehrt. Auf funktionale und bedienerfreundliche Gestaltung wurde grossen Wert gelegt:
| Ausbauwassermenge | 1,4 m^3/s |
| Fallhöhe | 140 m |
| Mittlere jährliche Produktion | 5,8 Mio. kWh |
| Leistung | 1,5 MW |
| Maschinen | Zwei baugleiche, 2-düsige Peltongruppen a |
| 750 kW mit luft-wassergekühlten Synchrongeneratoren | |
| Chronologie | |
| Generatorschaden alte Peltongruppe | September 2002 |
| Projektierung und Ausschreibungen | Ab Juni 2003 |
| Genehmigung Baukredit durch Gemeinde | Mitte Dezember 2003 |
| Baubeginn | 2. August 2004 |
| Abschluss Rohbau | Mitte Oktober 2004 |
| Reguläre Stromproduktion | Ab 23. Dezember 2004 |